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Haus renovieren

Der Unterschied zur Sanierung besteht darin, dass beim Renovieren lediglich die durch den gewöhnlichen Gebrauch entstandenen Abnutzungsschäden beseitigt werden. Der ursprüngliche Zustand des Hauses wird wiederhergestellt. Wohingegen Ziel einer Sanierung die Erhöhung des Wohnkomforts und die Verbesserung der Energiebilanz sind.

Wände und Decken werden gemalert oder tapeziert, neue Bodenbeläge verlegt, Bad und Küche gefliest.


Untergrund vorbereiten

Bevor es an die eigentlichen Renovierungsarbeiten geht, muss der Untergrund vorbereitet werden. Er sollte vor dem Tapezieren sauber, trocken, glatt und saugfähig sein. Den Boden mit einer wasserdichten Folie abdecken. Steckdosen- und Lichtschalterabdeckungen werden am besten entfernt.

Für einen Farbanstrich darf der Untergrund nicht sandig oder stark saugend sein. Falls doch sollte er mit Tiefengrund vorbereitet werden. Fenster Türen und Fußleisten mit Malerkrepp abkleben.

Befindet sich noch alte Tapete auf der Wand, sollte sie entfernt werden, besonders wenn sie strukturiert oder teilweise lose ist. Bei manchen Tapeten lässt sich die Oberschicht leicht abziehen, die Unterschicht kann an der Wand bleiben. Andere Tapeten müssen erst mit Tapetenlöser oder warmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel eingeweicht werden. Wasserabweisende Tapete muss vorher mit einer Stachelwalze perforiert werden. Löcher und Risse mit Spachtelmasse oder Gips verspachteln.
 

 

 

 

Tapezieren

Neben Raufasertapete gibt es eine Vielzahl verschiedener Tapeten aus Papier, Venyl, Vlies, Textil oder Velour. Genauso unterschiedlich wie die einzelnen Tapetentypen ist auch das Tapezieren. Papiertapeten werden mit normalem Tapetenkleister eingekleistert, gefaltet und nach einer Einweichzeit an der Wand angebracht. Vliestapeten sind besonders leicht zu tapezieren. Vliestapetenkleber auf die Wand auftragen, die Tapete anlegen und mit einer Schaumstoffwalze oder etwas Ähnlichem andrücken.

Etwas komplizierter ist da das Tapezieren von Decken. Wegen des Eigengewichtes der Tapete muss der Kleister etwas dicker angerührt werden. Die Tapetenbahnen sollten immer mit dem Lichteinfall laufen, also vom größten Fenster aus zur gegenüberliegenden Seite. Am einfachsten geht es wenn ein zweiter Helfer die gefaltete Tapete mit einem Besen hochhält.

 

 

 

Christopher Hall - FotoliaMalern

Wände und Decken werden in der Regel mit Dispersionsfarbe gestrichen. Sie können mit Abdeckfarbe gemischt und dem individuellen Farbwunsch angepasst werden. Man sollte stets mit der Decke beginnen, damit von der Decke herunter kleckernde Farbtropfen nicht auf den frisch gestrichenen Wänden landen.

Die Farbe nicht direkt auf Wand und Decke auftragen, sondern die Farbrolle über ein Abstreichgitter abrollen. Damit man gut an die Decke kommt, kann man entweder eine Leiter oder einen Teleskopstiel, der an der Farbrolle befestigt wird, verwenden. Werden für Decke und Wand unterschiedliche Farben verwendet, müssen die Kanten der gestrichenen und getrockneten Flächen mit Malerkrepp abgeklebt werden.

Die Wandfarbe gleichmäßig, erst längs und dann quer, auftragen. Immer mit dem Lichteinfall streichen. Der letzte Abroller beim Kreuzgang muss in Richtung des Lichteinfalls gerollt werden. Mit gleichmäßigem Druck und langsam auftragen, damit die Farbe nicht spritzt und kleckert.

Das Malerkrepp muss abgezogen werden, solange die Farbe noch feucht ist. Pinsel und Farbrollen sowie Abstreichgitter nach Abschluss der Malerarbeiten gründlich reinigen.

Mit Wickel-, Schwamm-, Stempel-, Kamm- oder Schablonentechnik lassen sich die verschiedensten Effekte an die Wand zaubern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fußboden

Den richtigen Bodenbelag für die eigenen vier Wände zu finden, der den Ansprüchen der unterschiedlichen Räume entspricht und trotzdem noch preisgünstig und langlebig ist, ist gar nicht so einfach. Fliesen, Parkett, Laminat, Kork, Teppich, PVC oder Linoleum. Die Verlegetechniken sind genauso unterschiedlich wie die Materialien.