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Haus sanieren

Eine Alternativ zum Neubau ist die Sanierung eines alten Hauses. Manche mögen den Charme alter Häuser und ihre Eigenarten, die im Rahmen einer Sanierung dann auch erhalten bleiben sollten, sowohl außen als auch innen.

Bei der Sanierung werden Bauschäden beseitigt und der Wohnkomfort  erhöht. Darüber hinaus stellt man heutzutage die Anforderung, dass der Energieverbrauch gesenkt wird. Vor allem Wärmedämmung und Luftdichtheit stehen dabei im Vordergrund.

Intakte Bausubstanz sollte weitestgehend erhalten bleiben. Weniger oder mehr aufwendige Reparaturen oder Umbaumaßnahmen können vernachlässigte Räume wieder benutzbar machen. Kleine Räume können durch das Einreiße nicht tragender Wände vergrößert werden. Große Räume lassen sich durch das Stellen von Trockenbauwänden untereilen und zusätzliche Räumlichkeiten schaffen.

Um Kosten zu sparen, können viele Sanierungsarbeiten auch in Eigenleistung übernommen werden. Man sollte sich vorher genau überlegen, welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich bzw. gewünscht sind, welche Tätigkeiten man selbst ausführen und wie viel Zeit man investieren kann.

Maler- Tapezier- und Bodenverlegearbeiten werden oft auch von weniger geübten Heimwerkern selbst ausgeführt. Die Küchen- und Badrenovierung, inklusive Fliesen und Sanitärinstallation, können von versierten Heimwerkern übernommen werden.

Des Weiteren gehören zur Haussanierung u.a. Fassaden- und Dachsanierung der Austausch von Fenstern, Türen und Treppen, die Anbringen zusätzlicher Wärmedämmung, die Erneuerung von Wasserleitungen, Elektrik sowie der Heizungsanlage.

 

 

 

Kosten

Im Gegensatz zur Finanzierung eines Neubaus muss eine Sanierung nicht unbedingt im Ganzen finanziert werden. Denn bei guter Planung kann die Sanierung abschnittsweise durchgeführt und finanziert werden.

Je nach Geschick und verfügbarer Zeit lassen sich durch Eigenleistung ein Großteil der Sanierungskosten einsparen.

Dach

Der Zustand des Daches bestimmt den Wohnwert eines Hauses erheblich. Das Dach wird durch Regen, Schnee, Wind und große Temperaturschwankungen stark beansprucht. Dachschäden haben verheerende Folgen für das gesamte Gebäude, wie beispielsweise die Durchfeuchtung und Zerstörung des Mauerwerkes. Ein geschwächtes Tragwerk, verformte Dachkonstruktionsteile, von Schädlingen befallene Hölzer, eine beschädigte Dacheindeckung oder schadhafte Dachrinnen müssen saniert bzw. ausgetauscht werden.

Putz

Auch der Verputz als äußere Haut des Hauses ist starken Witterungsbedingungen und im unteren Bereich auch mechanischen Beschädigungen ausgesetzt. Der Putz schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit und Verschmutzung. Putzschäden sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch starke Feuchtigkeitsschäden am Bauwerk anrichten.

Im Laufe der Jahre werden Altbaufassaden stark verschmutzt. Diese müssen im Rahmen der Fassadensanierung gründlich gereinigt werden. Des Weiteren sollte eine Wärmedämmung angebracht werden, denn eine gute Isolierung kann die Energiebilanz deutlich verbessern. Für die Außen- oder Innendämmung gibt es verschiedene Dämmmaterialien, wie Glaswolle, Steinwolle, Baumwolle, Schafwolle oder Holzfaserplatten. Die Fassade kann neu verputzt werden oder mit Klinkern versehen werden.

 

 

 

Heizung

Niedrigere Energiekosten und höherer Wohnkomfort sind in der Regel die Hauptgründe für den Umbau oder die Erneuerung der Heizungsanlage.

Der Austausch des Heizkessels, die Dämmung der Heizungsrohre sowie des Kessels, eine Verbesserung der Heizungsregelung, der Austausch der Heizkörper sind einige Beispiel für Sanierungsmaßnahmen an der Heizungsanlage. Auch eine eventuelle Sanierung des Schornsteins oder der Warmwasserversorgung gehören hier mit dazu.

Sanitär

Sanitäre Einrichtungen und Wasserleitungen sind in älteren Häusern meist veraltet und sollten im Zuge einer Sanierung ausgetauscht werden. Nur so können Wasserschäden vermieden und die Trinkwasserqualität gewährleistet werden. Bei den Warmwasserleitungen ist darauf zu achten, dass der Weg zwischen Bereiter und Entnahmestelle möglichst kurz ist, so dass unnötige Wärmeverluste vermieden werden.

 

 

 

Elektrik

Die Elektrik alter Häuser ist dem Strombedarf heutiger Elektrogeräte meistens nicht mehr gewachsen. Deshalb sollten die elektrischen Leitungen und Installationen unbedingt von einer Fachfirma überprüft und ggf. erneuert werden. Neben dem Verlegen neuer Leitungen zählen die Erneuerung von Steckdosen, Lichtschalten sowie des Sicherungskasten dazu.

Fenster und Türen

Undichte Fenster und Türen sind Wärmebrücken, durch die viel Luft entweichen kann. Gerade in alten Häusern findet man häufig Fenster mit einfacher Verglasung, undichten Fugen oder von Schädlingen befallenes Holz. Mit moderner Doppelverglasung und gut abgedichteten Fenster- und Türrahmen bieten sie besseren Schutz gegen Kälte, Feuchtigkeit, Lärm und Einbrecher. Außerdem lassen sich wesentlich bessere Ergebnisse in der Energiebilanz erzielen.

Bei alten Massivholztüren, die über eine gute Grundsubstanz verfügen, kann eine aufwendige Instandsetzung durchaus lohnenswert sein.

Fenstersicherungen

Fenstersicherungen gehören heute zwingend in ein vernünftiges Sicherheitskonzept. Rund zwei Drittel aller Einbrecher versuchen mittlerweile ein Fenster auszuhebeln, um in die Wohnung zu gelangen. Eine solide Fenstersicherung kann dies wirkungsvoll verhindern.

 

 

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Bauvorschriften

Bei vielen Baumaßnahmen müssen die geltenden Bauvorschriften, wie beispielsweise Schall-, Wärme- und Brandschutz aber auch unter Umständen Denkmalschutz, beachtet werden. Diese können von Bundesland zu Bundesland, teilweise auch von Gemeinde zu Gemeinde ganz unterschiedlich ausfallen. Im Einzelfall werden sogar Baugenehmigungen benötigt.

Deshalb sollte man sich bereits frühzeitig beim örtlichen Bauamt umfangreich informieren.

 

 

Treppen

Treppen im Eingangsbereich prägen das Gesicht des Hauses. Sie sollten stets mit dem Charakter des Hauses im Einklang stehen. Häufig sind ausgetretene Steinstufen, von Schädlingen befallene Holzstufen, beschädigte Geländerstäbe und Handläufe zu finden.

Treppen, die sicher und gut begehbar sind, können meistens mit einigen Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten erhalten bleiben. Was wesentlich kostengünstiger ist, als eine komplette Erneuerung.